Scheol

fr: Sheolen: Sheol

Scheol, keine Abteilung! :

  • Gerhard J. Bellinger:
und stellt zusammen mit Abaddon und Gehinnom eine der Abteilungen der Unterwelt dar.
  • *Diese Aussage ist falsch, Begründung:

 
Nachfolgend eine Erlärung von Adolf Heller:
Der König des Abyssos heißt nach Offb. 9, 11 auf hebräisch Abaddon, auf griechisch Apollyon gleich Verderber oder Ganzauflöser. Eng verwandt mit Apollyon ist das Zeitwort apollumi, auf deutsch: umkommen, verderben, total auflösen. Luther übersetzt dieses Wort mit verlieren. Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen, was verloren ist, d.h. das, was von den Menschen der Totalauflösung der Persönlichkeit nach Leib, Seele und Geist im Abyssos verfallen ist. Diese Ganzauflösung entspricht dem andern Tod. Sie ist mehr als der erste Tod. .......Aus der Zisterne oder dem Schlund des Abyssos wird in der Endzeit das Tier aufsteigen (Offb. 11, 7), und im Abyssos wird Satan während des Tausendjahrreiches verschlossen werden (Offb. 20, 1. 3 ) Zitat Ende.

 
Die Wege des Scheols führen hingegen zu den Kammern des Todes Sprüche 7, Vers 27: Wege des SchöOL sind die ihres Hauses, hinabstürzende zu den Kammern des Todes.
 
Offenbarung 20, Vers 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.
 
Im Gegensatz zum Scheol wird der Wurm in der Gehenna nicht verenden: Gehenna, Schlucht des Schlummerns wo der Wurm nicht verendet und das Feuer nicht verlischt. Markus 9. 48
 
Siehe dazu auch die Erklärungen von Adolf Heller, "Die Aufenthaltsräume der Toten"!

Paradies :

Stätte der Erlösten wird Paradies oder metaphorisch Schoß Abrahams genannt (Lukas 16,11-31 4). In der Stätte für die Verlorenen warten die Verdammten auf ihr Endgericht. Jedoch ist dieser Ort nicht das endgültige Ziel der Seelen, denn laut christlichen Glauben ist Jesus in
 
Das Paradies im Totenreich ist kein Ort für Erlöste!
 
Siehe hierzu auch die Aussagen von Prof. E. F. Ströter
Die Entdrückung der Gemeinde des Herrn

 
Weil Jesus stellvertretend für alle Menschen seine Seele in den Tod gegeben hat, Jesaja 53,12, Johannes 10, Vers 17-18, muss nach christlichem Verständnis die Seele eines gläubige Christen nicht mehr im Totenreich aussharren. Der Heilige Geist verhindert nach dem Sterben des natürlichen Leibes eine Trennung von Seele und Geist.

 
Römer 8, Vers 11: Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den
Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.
 
Ich vermisse bei der Seite GotQuestions. ein Impressum

 
Ein gläubiger Christ erhält aber nach seinem irdischen Leben ein
nicht mit Händen gemachtes Haus, siehe: 2.Korinther 5, Vers 1
So wie der Heilige Geist Jesus aus den Toten auferweckt hat, Römer 8, Vers 11,
werden auch die Gläubigen einmal auferweckt werden, und erhalten wie Jesus ein
nicht mit Händen gemachtes Haus bzw. einen Lichtleib.

 
Vor Jesus Tod konnte noch kein Mensch die Auferstehung aus Erstorbenen erlangen,
jeder Mensch ist durch seine im Fleischleib wohnende Sünde schuldig.
 
Jesus stellvertretendes Opfer war jedoch, dass Er seine Seele für uns in den Tod gegeben hat. Wenn ein ungläubiger Mensch stirbt kommt es immer zur Trennung von Seele und Geist. Weil Jesus in seinem Fleisch die Sünde besiegt hatte, wäre es bei Ihm nie zur Trennung von Seele und Geist gekommen. Deshalb hat Jesus stellvertretend für uns seinen Geist den Vater übergeben: Lukas 23,Vers 46: Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.

 
Jesaja 53,12: Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan.

 
Der erste Tod ist die Trennung von Seele und Geist: Obwohl Jesu unertödliches Leben gehabt hätte, hat er seinen Geist freiwillig den Vater übergeben,
und trug mit seiner Seele unsere Sünden.

 
Die Finsternismächte konnten seine Seele jedoch nicht halten, weil in ihr kein Fehl war.

 
Johannes 10, Vers 17-18 und Joh.15, Vers13: Ich bin der edle Hirte. Der edle Hirte legt seine Seele hin für die Schafe. ....
Und meine Seele lege ich hin für die Schafe. .....Deshalb liebt mich der Vater,
da ich meine Seele hinlege, auf dass ich sie wieder nehme. Niemand nimmt sie von mir,
sondern ich lege sie hin von mir selber. Vollmacht habe ich, sie hinzulegen und Vollmacht habe ich,
sie wieder zu nehmen. Dieses Gebot erhielt ich von meinem Vater.
  • Gerhard J. Bellinger:
Er wird in zwei Bereiche unterteilt, in eine Stätte für Erlöste und eine für Verlorene (Matthäus 16,18 1)(Lukas 10,15 2), welche voneinander getrennt sind (Lukas 16,26 3)
  • *Diese Aussage ist falsch, Begründung:
Das Paradies ist ein gesonderter Totenraum und ist durch eine große Kluft vom Scheol und der Zisterne des Todes getrennt.
siehe: Lukas 16, Vers 26:
Und zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine große Kluft festgelegt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen
:wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.

 
-- 18:46, 26. Okt. 2008 (CET)
 
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Scheol (hebr. ) ist im Tanach eine Bezeichnung für das Totenreich. Das Wort hat in anderen semitischen Sprachen keine Entsprechung. Seine Etymologie ist ungeklärt.Gesenius, Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch, 17. Auflage 1915/1962 Es wird im Tanach stets ohne bestimmten Artikel verwendet und ist deshalb vermutlich ein Eigenname. Die griechische Übersetzung des Alten Testaments, die Septuaginta, verwendet an den entsprechenden Stellen das griechische Wort Hades (A), z. B. im Psalm 16,10). Das griechische Neue Testament greift diese Übersetzungswahl auf, z. B. in der Apostelgeschichte 2,27.
 
Alte Übersetzungen ins Deutsche gebrauchten zumeist das Wort Höllesiehe z. B. Psalm 16,10 in der Lutherübersetzung von 1545 (online), neuere deutschsprachige Bibelübersetzungen verwenden meist Begriffe aus dem Wortfeld Totenreich.

Interpretationen :

Im jüdischen Glauben ist der Scheol das Totenreich, in welches alle Menschen, sowohl Gerechte als auch Ungerechte, nach dem Tod hinabsteigen müssen um dort ein Leben in Finsternis und Trostlosigkeit zu führen. Der Scheol liegt in den Tiefen der Erde und stellt zusammen mit Abaddon und Gehinnom eine der Abteilungen der Unterwelt dar.{{LiteraturHerausgeberGerhard J. BellingerTitelLexikon der Mythologie: 3100 Stichwörter zu den Mythen aller VölkerVerlagBechtermünzOrtAugsburgJahr1997
 
Im christlichen Glauben wird der Scheol ebenfalls als Totenreich und Aufenthaltsort der Toten gesehen. Er wird in zwei Bereiche unterteilt, in eine Stätte für Erlöste und eine für Verlorene , welche voneinander getrennt sind Die Stätte der Erlösten wird Paradies oder metaphorisch Schoß Abrahams genannt . In der Stätte für die Verlorenen warten die Verdammten auf ihr Endgericht.
 
Jedoch ist dieser Ort nicht das endgültige Ziel der Seelen, denn laut christlichen Glauben ist Jesus in der Zeit zwischen seinen Tod und seiner Auferstehung in den Hades (griechisch für Scheol) hinabgestiegen. {{LiteraturHerausgeberGerhard J. BellingerTitelLexikon der Mythologie: 3100 Stichwörter zu den Mythen aller VölkerVerlagBechtermünz Verl.OrtAugsburgJahr1997Seiten11Zugriff21. August 2008

Einzelnachweise :

Siehe auch :